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Freie Trauung: Planung & Vorbereitung

 

In dem Moment, wo Ihr Euch dafür entscheidet, zwar standesamtlich aber nicht kirchlich zu heiraten, Eurem Eheversprechen jedoch trotzdem einen festlichen Rahmen zu verleihen, beginnt die große Planungszeit Eurer Freien Trauung. Was Ihr bei der Planung Eurer Freien Trauung alles beachten solltet, erzählt Euch die liebe Kristina von In Worte gezaubert in diesem Beitrag…

 

Kristina Kutz von In Worte gezaubert

Kristina ist Freie Traurednerin und kommt aus Düsseldorf-Haan. Wir schätzen ihre ruhige und gelassene Art und ihre Gabe, immer die richtigen Worte zu finden und sie in die richtige Reihenfolge zu bringen, sehr. Deshalb freuen wir uns unendlich, dass sie sich Zeit genommen hat, all unsere Fragen zu beantworten und ihr Fachwissen mit uns und Euch zu teilen.
 

Es ist Kristina eine Herzensangelegenheit, Eurer Verbundenheit einen festlichen Rahmen durch ihre Freie Trauzeremonie zu verleihen. Ihr ist es wichtig, die Einzigartigkeit Eurer Verbindung und Liebesgeschichte zu erfassen und zu reflektieren, was das Besondere an Eurer Liebe und Beziehung ist. Ihre Wortwahl hierfür lässt sich wohl beschreiben mit: Klar, schlicht, pur und dennoch immer herzberührend.
 

Der richtige Trauredner

Das Allerwichtigste, was Kristina Euch ans Herz legen möchte, ist die Auswahl Eures Trauredners. Da manche Trauredner so ziemlich alles von Euch wissen möchten, um wirklich Eure Essenz widerspiegeln zu können, ist es entscheidend, dass Ihr Euch wirklich mit ihm oder ihr wohlfühlt und das Gefühl habt, dass Eure Geschichte in seinen oder ihren Händen gut aufgehoben ist. Eine Freie Trauung ist so bunt und vielfältig wie Ihr, genauso wie die Trauredner. Deshalb lasst Euch bei der Wahl einfach von Eurer Intuition leiten und hört auf Euer Herz.
 

Trauung unter freiem Himmel

Bei dem Begriff “Freie Trauung” denkt Ihr vielleicht spontan an eine Trauung unter freiem Himmel bei allerschönstem Sonnenschein. Bei der Planung einer Trauung unter freiem Himmel solltet Ihr auf jeden Fall zwei Dinge beachten…
 

Plan B bei Regen

Der erste wichtige Punkt bei der Planung Eurer Trauung unter freiem Himmel ist wohl: Das Wetter. In unserer Gegend ist es bekanntlich so, dass sich das Wetter nicht wirklich planen lässt. Der früher beliebteste Hochzeitsmonat Mai ist vom Wetter her inzwischen oft der kleine Bruder des Novembers. Dafür blähen sich der September und der Oktober gerne mächtig golden auf. Fakt ist, dass es für Euren Seelenfrieden wichtig ist, immer einen ebenbürtigen Plan B in der Tasche zu haben, der für Euch ebenso vorstellbar ist. Sprich: Von vornherein die Location und Dekorationen so auszuwählen, dass Ihr am Tag Eurer Hochzeit spontan mit dem Blick gen Himmel entscheiden könnt, ob Ihr Eure Freie Trauung unter freiem Himmel stattfinden lassen könnt oder eben Plan B zückt.
 

Schattenplätzchen

Doch auch sommerliche Temperaturen und pralle Sonne können für Euch und Eure Gäste bei einer Zeremonie von 30 bis 50 Minuten zu einer Herausforderung werden. Hier bieten helle weiße oder beige Sonnensegel, Schirme, Zelte, Tipis usw. – also alles, was Schatten spendet – Abhilfe. Hell und farblos sollten diese Hilfsmittel deshalb sein, damit keine Farben reflektiert werden und Eure Fotos so schön, wie Ihr und Eure Gäste werden. Eure Hochzeitsfotografen danken es Euch! Ach, und bei großer Hitze haben sich auch Fächer bewährt, mit denen sich die Gäste Wind zu fächeln können.
 

Sitzposition

Anders als in der Kirche habt Ihr auch die Möglichkeit, zu entscheiden, wie und wo Ihr sitzen möchtet – ob mit dem Rücken oder schräg zu den Gästen, im 90 Grad-Winkel, oder auch mit dem Gesicht zu ihnen gewandt. Dies ist – wie so oft – Geschmacksache. Wenn Ihr zu Euren Gästen gewandt sitzt, seid Ihr in direktem Kontakt mit Ihnen, Ihr seht sie und sie sehen Euch. Dies ist sehr schön und verbindend, sofern es für Euch okay ist, mit all Euren Emotionen im Mittelpunkt zu stehen und auch jede Träne Eurer Mamas mitzubekommen. Mit dem Rücken abgewandt von den Gästen zu sitzen, schafft einen etwas intimeren Rahmen für Euch und Eure Freudentränen. Für manche Paare ist die schräge Variante ein guter Mittelweg. Spürt in diesem Punkt wirklich in Euch hinein und stellt Euch vor, womit Ihr Euch in diesem Moment am wohlsten fühlen würdet.
 

Sitzordnung

Eure Trauzeugen können bei Euch vorne sitzen – direkt neben Euch oder ein wenig versetzt. Kristina hat schon eine Trauung erlebt, bei der es sich spontan zu Beginn ergeben hat, dass das Paar und die beiden Trauzeugen während der gesamten Zeremonie zu viert Hand in Hand vor ihr saßen. Sie kann aber auch total nachvollziehen, dass Ihr als Paar in diesem Moment ganz für Euch sein möchtet und es sich für Euch schöner anfühlt, wenn Eure Trauzeugen zwar nah bei Euch, aber in der ersten Reihe der Gäste sitzen.
 

Auch bei der Anordnung der Gäste gibt es Spielraum. Eure Liebsten können im Halbkreis in mehreren Reihen oder gar in einem Kreis um Euch herum sitzen oder eben ganz klassisch in Reihen. Aber natürlich könnt Ihr und Eure Gäste auch stehen – je nach Lust, Laune und vor allem körperlicher Verfassung. Vielleicht möchtet Ihr als Braut auch gerne wegen des Wow-Effekts Eures Kleides stehen…
 

Auf die Planung, fertig, los!

Wir sollen Euch ganz liebe Grüße von Kristina ausrichten. Sie hofft, ihre Tipps und Ideen helfen Euch bei der Planung Eurer Freien Trauung und sind eine tolle Inspiration für Euch. Schaut unbedingt auch auf der Homepage von In Worte gezaubert vorbei – dort teilt Kristina noch viele weitere Tipps und Inspirationen rund um das Thema “Freie Trauung”.
 

Wir und ganz besonders Kristina wünschen Euch eine tolle Vorbereitungszeit – mit ganz vielen Ideen und viel Liebe zum Detail.