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Freie Trauung: Zeremonie & Ablauf

 

Wenn Ihr Euch gegen eine kirchliche, dafür aber für eine Freie Trauzeremonie entscheidet, habt Ihr viele verschiedene Möglichkeiten. Nachdem Euch die liebe Kristina von In Worte gezaubert uns und Euch letzte Woche von der Planung einer Freien Trauung erzählt hat, geht es heute um die Planung und den Ablauf einer Freien Trauzeremonie.

 

Freie Trauzeremonie

Nach dem letzten Beitrag ist der Rahmen Eurer Freien Trauzeremonie nun also sprichwörtlich in trockenen Tüchern. In diesem Beitrag können wir uns daher mit der Freien Trauzeremonie befassen, die Euch – wie der Name schon sagt – alle Freiheiten lässt. Die eigentliche Freie Trauzeremonie wird in ihrer Gestaltung wahrscheinlich so individuell sein, wie Ihr und der Trauredner Eures Vertrauens. Hier hat Kristina und auch jeder andere Freie Redner seinen eigenen Stil und eine erprobte Struktur, die Ihr sicher im Vorfeld individuell besprechen werdet. Nichtsdestotrotz erzählt Euch Kristina ein bisschen über die vier “Grundbausteine” einer Trauzeremonie.
 

Einzug

Der Einzug ist für Kristina einer der berührendsten Momente, in dem alle Gäste vor lauter Vorfreude und Spannung kurz den Atem anhalten. Dieser so besondere Moment verdeutlicht einfach, dass jetzt etwas wirklich Wichtiges und fast Heiliges beginnt. Alle Gäste sehen die Braut dann meistens zum ersten Mal in ihrem wunderschönen Brautkleid. Und wahrscheinlich zieht in diesem Moment bei jeder Brautmutter das gesamte Leben ihres kleinen Mädchens an ihr vorbei. Ein schönes Lied im Hintergrund tut sein Übriges dazu.
 

Für den Einzug Eurer Freien Trauzeremonie gibt es zig schöne Ideen: Ihr Zwei zieht gemeinsam als Paar ein, Du als Braut alleine oder von Deinem Papa, Opa, Bruder, besten Freund oder auch von Deiner Mama, Oma, Schwester begleitet, vielleicht mit Brautjungfern, Blumenmädchen, Schildträgern („Hier kommt die Liebe deines Lebens“) oder Eurem Hund. Kleiner Tipp: Nehmt Euch Zeit für diesen so besonderen Moment und erinnert auch die sehr oft ebenfalls sehr nervösen Brautjungfern und Blumenkinder daran, nicht zum Altar zu „rasen“. Während Eurem Einzug können auch schon Blumen gestreut werden. Denn: Keine Regel der Welt besagt, dass dies erst nach der Trauung geschehen darf.
 

Persönliches Eheversprechen

Während der Zeremonie habt Ihr die Möglichkeit, Euch in Eurem persönlichen Trauversprechen aneinander zu wenden. Kristina ist dieser Teil – in dem Ihr ein Stück des Weges allein geht – sehr wichtig. Sie sagt immer so schön: Ich begleite Euch, doch Ihr seid erwachsen und dürft Euch verbindlich mit allem, was Euch ausmacht, zum Anderen bekennen. Dies kann, muss aber natürlich nicht, mit Mikro geschehen. Auch wenn sich natürlich all Eure Gäste wünschen, Eure Worte mitzubekommen, findet Kristina, dass es nicht um die Show, sondern um ein Versprechen geht, das eine angestrebte Ewigkeit halten darf. Es geht eben nicht um die Lautstärke, sondern um Eure Intention und die Aufrichtigkeit Eurer Herzen. Auch hier ein Tipp: Da nicht nur die Kehle Eures Trauredners, sondern auch Eure Kehlen vielleicht vor Rührung trocken werden, haben sich Gläser mit Wasser vorne bewährt. Gerne auch „in hübsch und festlich“, damit sie nicht auf den Fotos stören.
 

Ringtausch

Nach Eurem persönlichen Eheversprechen kommt das Ja-Wort. Daraufhin folgt der Ringtausch – und auch hier gibt es viele kreative Ideen, wie diese zu Euch gelangen: Angefangen darüber, dass sie Euch durch Eure Trauzeugen, Euren Hund oder ein Lieblingskind gereicht werden oder sie vorher an einer langen Schnur durch Eure Gäste gefädelt werden und jeder Gast einen kurzen lieben Gedanken oder Wunsch für Euch reinspricht. Dies fühlt sich für manche Brautpaare wie eine Segnung ihrer Eheringe an, kann aber bei vielen Gästen schon mal eine Weile dauern. Deshalb bietet sich das zum Beispiel für die Zeit an, in der Ihr Eure Eheversprechen austauscht. Der Kuss im Anschluss des Ringtausches ist das ersehnte Finale Eurer Freien Trauzeremonie.
 

Auszug

Nach ein paar letzten Worten Eures Trauredners kommt es zum Auszug. Entweder Ihr zieht hoheitsvoll durch die Gäste alleine aus oder auch tanzend und jubelnd mit allen gemeinsam oder aber Ihr werdet von Euren Gästen, die für Euch beim Empfang Spalier stehen, mit Konfetti-, Seifenblasen und Blumenregen erwartet. Wie auch immer – Ihr habt Ja gesagt und das darf in diesem so besonderen Moment gefeiert werden.
 

Auf die Planung, fertig, los!

Dies war nur ein kleiner Ausschnitt von unzähligen Möglichkeiten, die Euch eine Freie Trauzeremonie bietet. Wir sollen Euch ganz liebe Grüße von Kristina ausrichten. Sie hofft, ihre Tipps und Ideen helfen Euch bei der Planung Eurer Freien Trauzeremonie und sind eine tolle Inspiration für Euch. Schaut unbedingt auch auf der Homepage von In Worte gezaubert vorbei – dort teilt Kristina noch viele weitere Tipps und Inspirationen rund um das Thema „Freie Trauzeremonie“.
 

Wir und ganz besonders Kristina wünschen Euch eine tolle Vorbereitungszeit – mit ganz vielen Ideen und viel Liebe zum Detail.